+++ Sa., 22. Juli 2017, 18.00 Uhr +++ „Das neue Dorf" mit Prof. Ralf Otterpohl +++

Mal lustig, mal heiter....

Johann Wolfgang von Goethe schrieb 1815, nachdem er seine Freundin M. v. Willemer verabschiedet hatte:

Deinem Blick mich zu bequemen, deinem Munde, deiner Brust,
Deine Stimme zu vernehmen, ist die letzt‘ und erste Lust.
Gestern, ach, war sie die letzte, dann verlosch mir Licht‘ und Feuer.
Jeder Scherz, der mich ergötzte, wird nun schuldenschwer und teuer.
Eh es Allah nicht gefällt, uns aufs neue zu vereinen, gibt mir Sonne, Mond und Welt nur Gelegenheit zum Weinen.

Wäre Goethe heute jung, so würde er Marianne wahrscheinlich folgende Shortmessage per Handy schreiben:

nice 2 meet u

Marianne schrieb:

Ach, um deine feuchten Schwingen, weißt, wie sehr ich dich beneide:
Denn du kannst ihm Kunde bringen, was ich durch die Trennung leide.
Die Bewegung deiner Flügel, und im Busen stilles Sehnen;
Blumen, Augen, Wald und Hügel stehn bei deinem Hauch in Tränen.
Doch dein mildes sanftes Wehen, kühlt die wunden Augenlider;
Ach, vor Leid müßt‘ ich vergehen,  hofft‘ ich nicht, wir sehen uns wieder.

Heute würde Marianne zurückschreiben:

i miss u 2


Ein Mensch bemerkt mit bitterem Zorn, dass keine Rose ohne Dorn,
doch muss ihn noch viel mehr erbosen, dass sehr viel Dornen ohne Rosen.

Eugen Roth


Hier ein Zungenbrecher in Englisch:

Three witches watch three Swatch watches. Which witch watches which Swatch watch?

(Drei Hexen schauen sich drei Swatch Uhren an. Welche Hexe schaut welche Uhr an?)

Für Fortgeschrittene:

Three witches watch three Swatch watch switches. Which witch watches which Swatch watch switch?

(Drei Hexen schauen sich drei Swatch Uhrenknöpfe an. Welche Hexe schaut welchen Swatch Uhrenknopf an?)


Ein Bauer will sich einen Mercedes C 180 D kaufen, ärgert sich aber fürchterlich über die Aufpreise für jedes kleine Extra
an diesem Auto. Er schimpft zwar, kauft dann aber doch den Wagen. Kurze Zeit später kaufte sich dann der Autohändler
von diesem Bauern eine Kuh für seinen Freizeithof. Der Bauer schrieb dann folgende Rechnung:

Rechnung 1 Kuh - Standardausführung Grundpreis 4800,00 Euro
Ausführung zweifarbig (schwarzweiß) Aufpreis 300,00 Euro
Rindlederbezug Aufpreis 200,00 Euro
Milchbehälter für Sommer- und Winterbetrieb 100,00 Euro
4 Zapfhähne à 25,00 Euro = 100,00 Euro
2 Stoßstangen Echthorn 70,00 Euro
Fliegenwedel - halbautomatisch 60,00 Euro
Düngevorrichtung (BIO) 120,00 Euro
Allwetterhufe 200,00 Euro
Zweikreis-Bremssystem (Vorder- und Hinterläufe) 800 Euro
mehrstimmige Signaleinrichtung 270,00 Euro
verschließbare Halogenaugen 300,00 Euro
Vielstoff-Futterverwerter 2.500,00 Euro
Totalkuh in gewünschter Ausführung 9.820,00 Euro


Albert Einstein (1879 - 1955)  über die Ehe:
"Die Ehe ist eine Sklaverei in einem kulturellen Gewand."
"Die Ehe ist der erfolglose Versuch, etwas Zufälligem Dauer zu verleihen."

Peter Ustinov (Schauspieler):"Ich glaube nicht, dass verheiratete Männer länger leben als unverheiratete.
Es kommt ihnen nur länger vor."

Jerry Seinfeld (Schauspieler):"Meiner Frau ist es gleichgültig, was ich ohne sie mache, solange ich mich dabei nicht amüsiere."

Heiteres Berufe-Raten:

Ein Schäfer hütet seine Herde am Rande einer einsamen Straße. Plötzlich braust ein nagelneuer Porsche heran und hält mit quietschenden Reifen neben ihm.
Der Fahrer, ein junger, sehr adretter Mann mit Boss-Anzug, Cerrutti-Schuhen, Ray-Ban-Sonnenbrille und einer YSL-Krawatte steigt aus dem Auto aus und fragt den Schäfer: "Wenn ich in drei Minuten herausfinde, wie viele Schafe Sie haben, bekomme ich dann eines?"
Der Schäfer sieht den jungen Mann an, dann seine überall im Gelände verteilt grasende große Schafherde und antwortet: "Gut. Wenn Sie das können, bekommen Sie ein Schaf."
Der junge Mann parkt das Auto, verbindet sein Notebook mit seinem Handy, surft im Internet die NASA-Homepage an, scannt die Umgebung mit seinem GPS-System, öffnet eine Datenbank, gibt diverse Makros ein und druckt mit seinem High-Tech-Mini-Printer nach kurzer Zeit eine 150-seitige Auswertung aus, versehen mit Farbbildern und Grafiken aus. Dann wendet er sich wieder dem Schäfer zu und teilt ihm das Ergebnis mit: "Sie haben genau 1586 Schafe in Ihrer Herde."
Der Schäfer nickt: "Das ist richtig. Sie können sich ein Schaf nehmen." Der junge Mann sucht sich ein Tier aus und setzt es in seinen Porsche. Daraufhin wendet sich der Schäfer seinerseits an den jungen Mann. "Geben Sie mir eine Chance. Wenn ich Ihren Beruf errate, bekomme ich dann mein Schaf zurück?"
Der junge Mann antwortet: "Ja, warum nicht. Mal was anderes." Daraufhin sieht der Schäfer dem Mann tief in die Augen und sagt ihm: "Sie sind Unternehmensberater." "Wie konnten Sie das wissen?" fragt ihn der junge Mann sichtlich verblüfft. "Sehr einfach", antwortet da der Schäfer: "Erstens sind Sie hier erschienen, ohne dass ich Sie gerufen habe. Zweitens haben Sie etwas erzählt, das ich sowieso schon wusste und mir dafür eine Rechnung gestellt. Drittens wissen Sie überhaupt nicht, womit ich hier mein Geschäft mache, denn sonst hätten Sie nicht meinen Hund in Ihr Auto gepackt."


"Besteht ein Personalrat aus einer Person, erübrigt sich die Trennung nach Geschlechtern."
(Info des Deutschen Lehrverbandes Hessen)

"Ausfuhrbestimmungen sind Erklärungen zu den Erklärungen, mit denen man eine Erklärung erklärt."
(Protokoll im Wirtschaftsministerium)

"Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet."
(Kommentar zum Bundesreisekostengesetz)

"Die Fürsorge umfasst den lebenden Menschen einschließlich der Abwicklung des gelebt habenden Menschen."
(Vorschrift Kriegsgräberfürsorge)

Das Dilemma dieser Welt ist, dass die Narren so sicher und die Weisen so voller Zweifel sind.

Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts klappt, Praxis ist, wenn man nichts weiß, alles klappt und keiner weiß warum.
In der Politik sind Theorie und Praxis vereint: Nichts funktioniert und keiner weiß warum.


Ein Musiker will ein Zimmer mieten, aber die Vermieterin lehnt bei der Berufsangabe gleich ab: "Ich hatte schon einmal einen wie Sie. Zuerst war er sehr beethövlich, doch schnell wurde er mozärtlich zu meiner Tochter, brachte ihr einen Strauss mit, nahm sie beim Händel und führte sie mit Liszt über den Bach in die Haydn. Dann wurde er Reger und meinte: "Frisch gewagnert ist halb gewonnen." Er konnte sich nicht brahmsen und jetzt haben wir einen Mendelssohn und wissen nicht wo Hindemith."


Ein Musiker ist durch die Prüfung in Musiktheorie gefallen. Kurze Zeit später darf er die Prüfung noch einmal wiederholen - wieder daneben. Enttäuscht erzählt er seinen Freunden: "Das konnte ja nichts werden, der gleiche Raum, der gleiche Prüfer, die gleichen Fragen..."

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